Antibiotika auf Cannabisbasis in 5 Jahren?

Des antibiotiques au cannabis dans 5 ans

Cannabisbasierte Antibiotika könnten innerhalb von fünf Jahren im britischen Gesundheitssystem (NHS) verschrieben werden. Sollte dies der Fall sein, könnten weltweit „Hunderttausende“ Leben gerettet werden. Zumindest soll dies laut unserer Quelle (siehe Ende des Artikels) ein führender Neurologe erklärt haben. So präsentiert, dürfte diese Information sicherlich für Aufsehen sorgen. Wir möchten jedoch gleich zu Beginn klarstellen, dass sich dieser Artikel nicht auf den europäischen Kontext bezieht. Unsere Leser sollten ihn daher entsprechend verstehen. Vor diesem Hintergrund wollen wir diese Neuigkeit nun gemeinsam näher betrachten. Kontext und Notwendigkeit verstehen Viele fragen sich beim Lesen dieser Nachricht als Erstes: Welchen Sinn hat die Herstellung cannabisbasierter Antibiotika? Schließlich gibt es bereits zahlreiche davon in Apotheken. Die Antwort ist einfach: Es geht darum, einen konkreten Bedarf zu decken. Die WHO bezeichnet das Problem der Antibiotikaresistenz als „eine der größten Bedrohungen für die globale Gesundheit, die Ernährungssicherheit und die Entwicklung unserer Zeit“. Allein in den Vereinigten Staaten verursachen solche Infektionen jährlich über 35.000 Todesfälle. Darüber hinaus warnt die UNO, dass die jährliche Zahl der Todesopfer weltweit auf 10 Millionen ansteigen könnte, wenn keine Lösung gefunden wird. Aus diesem Grund interessieren sich Forscher für die Möglichkeit, Antibiotika auf Cannabisbasis herzustellen.

Wissenschaftler konzentrieren sich dabei auf CBD. Tatsächlich begann alles mit der Hypothese eines renommierten Neurologen. Er soll geäußert haben, dass CBD multiresistente Keime, die gegen derzeit verfügbare Antibiotika resistent sind, wirksam bekämpfen könnte. Daher stößt Cannabis auf besonderes Interesse, um herauszufinden, ob es eine Lösung bieten kann, die die genannten Zahlen senkt. Aus dieser Perspektive zeigte eine im Januar in der Fachzeitschrift Communications Biology veröffentlichte Studie der University of Queensland, dass CBD – der wichtigste nicht-psychoaktive Bestandteil von Cannabis – die Bakterien abtöten kann, die für Gonorrhö („Super-Gonorrhö“), Meningitis und Legionärskrankheit verantwortlich sind. Es scheint zudem „eine geringe Tendenz zur Resistenzentwicklung bei Bakterien“ zu haben. Daher könnten Cannabidiol-Antibiotika eine Lösung für dieses Problem darstellen.

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Allerdings bestehen weiterhin einige Herausforderungen. Insbesondere hat sich CBD aufgrund seiner Bindung an Blutplasma bisher nur als topische Behandlung, nicht aber bei intravenöser Injektion als wirksam erwiesen. Wissenschaftler müssen daher zunächst eine Lösung für dieses Problem finden, bevor CBD in Form einer Tablette synthetisiert werden kann, die Infektionen systemisch bekämpfen kann. Trotz dieser Hürde bleiben Experten optimistisch und sind überzeugt, dass diese Lösung schnell entwickelt werden kann und Patienten, die sie benötigen, großen Nutzen bringen würde. Dies trifft auch auf Professor Mike Barnes zu – einen Experten für medizinisches Cannabis, der sich erfolgreich dafür eingesetzt hat, dass Sativex in Großbritannien für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) verfügbar wird. Gegenüber der Zeitung „The Metro“ erklärte er:

„Ich denke, wir rechnen mit fünf Jahren oder mehr; ein Pessimist würde vielleicht zehn Jahre sagen. Angesichts der umfangreichen Forschung, die derzeit betrieben wird, halte ich das für zu lang. Ich halte das Potenzial für sehr vielversprechend, und es ist eine weitere positive Wirkung von Cannabis. Wir sollten Cannabis daher als Medizin anerkennen, da es so viele verschiedene positive Effekte hat. Es werden Leben gerettet, aber vielleicht noch wichtiger: Es gibt mehr Menschen, deren Leben weniger beeinträchtigt sein könnte.“

Quelle: Indy 100 Quellenangaben

https://www.indy100.com/news/cannabis-cbd-antibiotics-nhs-treatment-b1807614


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( Rédacteur en chef spécialisé en CBD )
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