Cannabis: 10.000 € Strafe?

amende-consommation-cannabis

Die republikanische Abgeordnete Michèle Tabarotlegte kürzlich einen Gesetzesentwurf zur Strafbarkeit des Konsums und Besitzes von Cannabis in Frankreich vor (Änderungsantrag Nr. 99 der Nationalversammlung). Sie plant eine Geldstrafe von 10.000 € für Konsumenten und 15.000 € für Wiederholungstäter. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Cannabis ein Oberbegriff für verschiedene Substanzen ist, darunter THC und CBD, die unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper haben. THC vs. CBD: Worin liegt der Unterschied?

THC (Tetrahydrocannabinol) ist der wichtigste psychoaktive Bestandteil von Cannabis. Es ist verantwortlich für die psychotropen und euphorisierenden Effekte, die mit dem Konsum dieser Pflanze einhergehen. CBD (Cannabidiol) hingegen ist eine nicht-psychoaktive Substanz mit medizinischen Eigenschaften. Es wird häufig zur Linderung von Schmerzen, Angstzuständen und zur Förderung des Schlafs eingesetzt. Michèle Tabarots Vorschlag wirft Fragen zur Unterscheidung zwischen THC-haltigen und CBD-haltigen Produkten auf. Tatsächlich sind CBD-haltige Produkte in Frankreich legal, solange ihr THC-Gehalt unter 0,2 % liegt. Die aktuelle Gesetzgebung sieht keine spezifischen Strafen für den Besitz von CBD vor, sondern nur für THC.

Laut der Abgeordneten zielt diese Maßnahme darauf ab, den Drogenhandel zu bekämpfen und junge Konsumenten zu schützen. Sie ist der Ansicht, dass die derzeitige Strafe von 200 € nicht ausreicht, um den Konsum und Besitz von Cannabis einzudämmen. Der Vorschlag der Abgeordneten stieß jedoch auf Kritik, insbesondere aufgrund der unklaren Unterscheidung zwischen THC und CBD.Befürworter von medizinischem Cannabis und CBD äußern Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen einer solchen Maßnahme auf Konsumenten von CBD-Produkten. Sie befürchten, dass diese abschreckende Geldstrafe zu Verwirrung zwischen verschiedenen Cannabisformen und ihren jeweiligen Wirkungen führen und die Nutzung von CBD zu medizinischen Zwecken stigmatisieren wird. Zusammenfassend wirft Michèle Tabarots Vorschlag wichtige Fragen zur Cannabisgesetzgebung in Frankreich auf, insbesondere hinsichtlich der Unterscheidung zwischen THC und CBD. Es ist unerlässlich, diese Unterschiede bei der Entwicklung neuer Gesetze zu berücksichtigen, um eine ausgewogene und den Bedürfnissen aller Konsumenten gerechte Regulierung zu gewährleisten. Entdecken Sie unsere Produkte auf CBD.fr

Lire cet article :  Ho Karan CBD: Der natürliche Verbündete für Ihr Wohlbefinden

Wichtige Punkte: CBD enthält kein THC, daher ist sein Konsum legal.CBD-Konsumenten können nicht mit einer Geldstrafe belegt werden.

Im Gegensatz zu THC hat CBD keine psychoaktive Wirkung.

Notez cet article
( Rédacteur en chef spécialisé en CBD )
Vous avez aimé cet article ?
Partager sur Facebook
Partager sur Twitter
Partager sur Linkedin
Partager sur Pinterest
Suche