CBD, Gegenstand zahlreicher Studien, wird zunehmend für seine positiven Auswirkungen auf Stimmung und Gesundheit anerkannt. Es wird insbesondere zur Linderung von Angstzuständen eingesetzt. Könnte Cannabidiol auch Auswirkungen auf das Gewicht haben? Diese Frage ist berechtigt, da diese nicht-psychoaktive Substanz noch relativ unbekannt ist. CBD werden viele Vorteile zugeschrieben, aber gehört Gewichtsverlust dazu? Wir klären Sie in diesem Artikel auf. Wie kommt es zu Gewichtszunahme?
Ein sitzender Lebensstil
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ToggleEs überrascht nicht, dass Bewegungsmangel und fehlende körperliche Aktivität zu Übergewicht oder sogar Adipositas führen können. Wenn der Körper nicht regelmäßig trainiert wird, lassen sich überschüssige Kalorien schwerer abbauen. Dieser Zusammenhang sollte jedoch relativiert werden, da jeder Mensch einen anderen Stoffwechsel hat.
Stress und Gewichtszunahme
Verschiedene Faktoren können zu Gewichtszunahme führen. Stress kann insbesondere zu einer unausgewogenen Ernährung führen.
Studien belegen sogar einen direkten Zusammenhang zwischen Angstzuständen und Gewichtszunahme. Stress kann dazu führen, dass manche Menschen zunächst Trost im Essen suchen, um einen Serotoninmangel auszugleichen. Zweitens steigt der Cortisolspiegel bei Angstzuständen tendenziell an, was die Fettspeicherung im Körper begünstigt.
Hilft CBD wirklich beim Abnehmen?
Entspannung und Gewichtsverlust
CBD (Cannabidiol) wurde ursprünglich für seine entspannenden Eigenschaften bekannt und könnte daher die durch Stress und Angst verursachte Gewichtszunahme reduzieren.
Durch die Wiederherstellung eines gesunden Lebensstils (gesündere Ernährung, erholsamer Schlaf) kann der Körper seine volle Leistungsfähigkeit zurückgewinnen. Indirekt können CBD-Produkte (Öl etc.) somit auch einer durch schlechtes Stressmanagement bedingten Gewichtszunahme entgegenwirken.
Indem diese Ursache beseitigt oder deutlich reduziert wird, kann dieser Bestandteil von Cannabis gewissermaßen beim Abnehmen helfen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dies vom individuellen Stoffwechsel und Lebensstil abhängt. Die Ergebnisse sind daher individuell verschieden.CBD und Appetitzügelung?Einige Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiger CBD-Konsum den Appetit beeinflusst.
Insbesondere kann er ein schnelleres Sättigungsgefühl hervorrufen und so Heißhungerattacken und die Kalorienaufnahme reduzieren. Dieser appetitzügelnde Effekt lässt sich leicht erklären.
Wir alle besitzen ein Endocannabinoid-System (ECS), das dazu beiträgt, ein gesundes Gleichgewicht in unserem Körper aufrechtzuerhalten.
Dieses System besteht aus verschiedenen Membranrezeptoren, darunter CB1 und CB2. Diese Rezeptoren sind in allen Zellen unseres Körpers vorhanden und wirken beispielsweise auf das Nerven- und das Verdauungssystem.
CB1 soll einerseits den Appetit anregen, während CB2 dieses Hungergefühl verringern soll. Laut einigen Studien beeinflusst THC (der psychoaktive Wirkstoff in Hanf) CB1 und wird daher für Heißhungerattacken verantwortlich gemacht.
CBD hingegen soll direkt auf CB2 wirken und so das für die Gewichtsabnahme gewünschte Sättigungsgefühl erzeugen. Indirekt könnte Cannabidiol somit beim Abnehmen helfen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die Wirkungen von CBD noch erforscht werden. Daher sollten diese Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden.
Die ersten Ergebnisse scheinen jedoch recht positiv zu sein. Daher besteht die Hoffnung, dass der Zusammenhang zwischen CBD-Konsum und Gewichtsverlust in den kommenden Jahren bestätigt werden kann.
Kann CBD Cellulite beseitigen?
Auch diese Frage, die von CBD-Anwendern aufgeworfen wird, wird derzeit untersucht. Einige Studien deuten darauf hin, dass Cannabidiol weißes Fett leichter in braunes Fett umwandeln kann.
Letzteres wird schneller verbrannt als ersteres, das sich tendenziell im Fettgewebe des Körpers anlagert.
Durch die Beeinflussung dieses Fettverbrennungsprozesses könnte CBD indirekt die Entstehung von Cellulite beeinflussen. Auch hierzu sind weitere Forschungen erforderlich.
Wie konsumiert man CBD zur Gewichtsabnahme?
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass CBD (ein Bestandteil von Cannabis) gemäß den französischen Gesetzen mit einem maximalen THC-Gehalt von 0,2 % verkauft wird. Da es keine psychoaktiven Wirkungen hat und kein Suchtrisiko birgt, ist dieses Cannabinoid gesundheitlich unbedenklich. Es ist in verschiedenen Formen erhältlich:
CBD-Öle,
CBD-Blüten,
CBD-Kapseln, usw. Jedes Produkt hat seine eigenen Eigenschaften. Wählen Sie daher nach Ihren Vorlieben. Unabhängig von der gewünschten Wirkung sollte CBD, wie jedes Nahrungsergänzungsmittel, stets in Verbindung mit einem gesunden Lebensstil eingenommen werden. Es ersetzt niemals ärztlich verordnete Behandlungen, da es kein Medikament ist.