Am Dienstag, dem 25. Juli 2023, erschien eine Frau in ihren Fünfzigern in Val de Briey, Meurthe-et-Moselle, zu einem sofortigen Prozess vor Gericht, nachdem sie am 19. Juli 2023 an der Mautstelle Beaumont festgenommen worden war. Bei einer Busreise wurden in ihrem Gepäck mindestens 30 Kilogramm Cannabis gefunden. Sie wurde daraufhin zu einer Haftstrafe verurteilt. Zusammenfassung des Sachverhalts: Am Dienstag, dem 25. Juli 2023, erschien eine Frau in ihren Fünfzigern in Val de Briey, Meurthe-et-Moselle, zu einem sofortigen Prozess vor Gericht, nachdem sie am Mittwoch, dem 19. Juli 2023, an der Mautstelle Beaumont festgenommen worden war. Bei einer Busreise wurden in ihrem Gepäck mindestens 30 Kilogramm Cannabis gefunden. Sie wurde daraufhin vom Gericht zu einer Haftstrafe verurteilt. Hauptgrund für die Verurteilung war Drogenhandel. Diese 51-jährige Frau wurde letzte Woche in Meurthe-et-Moselle festgenommen, als sie mit dem Bus zwischen Paris und Frankfurt am Main unterwegs war.
Dies berichtete die Zeitung L’Est Républicain am Montag, den 24. Juli 2023. Bei einer Gepäckkontrolle durch Zollbeamte schlug ein Drogenspürhund an den beiden Koffern der Frau an. Nach einer gründlichen Durchsuchung stellte sich heraus, dass die beiden Koffer fast 30 Kilogramm Cannabis enthielten. Der Straßenverkaufswert der Ware wird auf 140.579 Euro geschätzt.
Die Frau kubanischer Herkunft wurde daraufhin in einem beschleunigten Verfahren vor dem Gericht in Val de Briey angeklagt. Vor dem Richter beteuerte die Angeklagte, sie habe nicht gewusst, was sie transportierte, und sei lediglich beauftragt gewesen, die Ware nach Deutschland zu bringen.
Sie erklärte dem Richter, dass sie mit jeder Fahrt durchschnittlich … verdiente. 1.000 Euro und dass sie mindestens fünf solcher Fahrten unternommen hatte. Sie erklärte, sie brauche das Geld, da sie nur eine Putzfrau sei und ein Kind zu versorgen habe.
Trotz all dieser Argumente konnte sie den zuständigen Richter nicht überzeugen. Die Frau in ihren Fünfzigern wurde schließlich zu 30 Monaten Haft verurteilt, von denen 24 zur Bewährung ausgesetzt wurden, und in Untersuchungshaft genommen.
Zusätzlich wurde ihr ein zehnjähriges Einreiseverbot nach Frankreich sowie eine Zollstrafe von 15.000 Euro auferlegt. Trotz der Verurteilung dieser Drogenkurierin führen die Strafverfolgungsbehörden ihre Ermittlungen fort, um die wahren Drahtzieher dieses Drogenhandelsrings zu ermitteln und festzunehmen.
Es sei daran erinnert, dass am Samstag, dem 13. Mai, in Meurthe-et-Moselle, weniger als 300 Meter von der Polizeistation entfernt, eine Schießerei stattfand, woraufhin die lokalen Behörden mehr Ressourcen zur Bekämpfung des Drogenhandels forderten. Polizeigewerkschaften und lokale Mandatsträger beklagten sich über die Vernachlässigung durch den Staat. Quelle: https://www.ouest-france.fr/societe/drogue/interceptee-avec-30-kg-de-cannabis-dans-un-bus-elle-ecope-de-prison-ferme-en-meurthe-et-moselle-c494c0c2-2ae5-11ee-8171-e75b52a705d4.
