HHC: Ein Cannabisderivat, das bald in Frankreich verboten wird?

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WARNUNG: Seit dem 12. Juni 2023 ist HHC in Frankreich verboten.

In den letzten Monaten hat HHC (Hexahydrocannabinol), ein chemisches Derivat von Cannabis, in Frankreich zahlreiche Debatten und Bedenken ausgelöst. Unter dem Druck von Suchtexperten und aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit soll es in die Liste der Betäubungsmittel aufgenommen und somit bald im Land verboten werden. Was ist HHC? HHC ist eine synthetische Verbindung, die aus Cannabis gewonnen wird und in den 1940er Jahren von einem Forscher aus den Vereinigten Staaten entwickelt wurde. Im Gegensatz zu THC und CBD, die in Cannabispflanzen vorkommen, ist dieses Derivat vollständig synthetisch. Dennoch ruft es psychotrope Wirkungen hervor, die denen von Cannabis ähneln.

Eine Gesetzeslücke

Bislang profitierte HHC von einer Gesetzeslücke, die es ermöglichte, es in Frankreich legal zu verkaufen und zu konsumieren. Es wurde nicht als Betäubungsmittel eingestuft und entging somit den Drogengesetzen. Angesichts wachsender Bedenken kündigte der französische Gesundheitsminister jedoch seine Absicht an, HHC in die Liste der Betäubungsmittel aufzunehmen und damit den rezeptfreien Verkauf zu beenden. Risiken im Zusammenhang mit dem Konsum von HHC Mehrere Gründe bewegen die französischen Behörden dazu, HHC verbieten zu wollen, darunter:

Psychotrope Wirkungen ähnlich wie Cannabis Mangelnde Studien und Langzeitdaten zu den Wirkungen dieser Substanz

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Gefahren für die Verkehrssicherheit durch den Konsum psychoaktiver Substanzen

  • Darüber hinaus
  • sind viele HHC-Konsumenten ehemalige Cannabiskonsumenten,

was die Annahme bestärkt, dass es sich tatsächlich um eine Ersatzdroge handelt. Spaltung im CBD-Sektor

Die Einführung von HHC in Frankreich hat die Fachleute im CBD-Sektor (Cannabidiol), einem weiteren legalen Cannabisderivat ohne psychoaktive Wirkung, gespalten. Einige Händler haben sich entschieden, HHC in ihren Geschäften anzubieten und die vorübergehende Legalität auszunutzen, während andere dies kategorisch ablehnen.

Das Streben nach Anerkennung

Diese Spaltung erklärt sich auch durch den Wunsch der CBD-Experten nach Anerkennung seitens der Behörden. Der Sektor ist noch jung und wächst rasant,

und seine Akteure versuchen, sich von dem oft mit Cannabis verbundenen negativen Image zu distanzieren. Das Verbot von HHC könnte daher dazu beitragen, die Situation zu klären und die Legitimität von CBD als eigenständiges und sicheres Produkt zu stärken.

Eine ungewisse Zukunft für HHC in EuropaWährend Frankreich ein Verbot von HHC vorbereitet, haben andere europäische Länder diesen Schritt bereits unternommen. Das Cannabisderivat ist in mehreren Mitgliedstaaten der Europäischen Union illegal. Die Situation könnte sich jedoch in Zukunft ändern, wenn eingehende Studien neue Erkenntnisse über die Wirkungen und Risiken des HHC-Konsums liefern.

  • Zusammenfassend lässt sich sagen, dass HHC in Frankreich kurz vor einem Verbot steht und damit in die Liste der Betäubungsmittel aufgenommen wird. Diese Entscheidung ist durch Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit und der Verkehrssicherheit motiviert, aber auch durch den Wunsch, die Situation bezüglich der verschiedenen Cannabisderivate und ihrer Verwendung zu klären. Fachleute im CBD-Sektor können daher mit einer stärkeren Anerkennung seitens der Behörden rechnen, während Konsumenten auf andere legale und weniger umstrittene Alternativen ausweichen müssen.
  • Quellen:
  • https://actu.fr/bretagne/rennes_35238/hhc-a-rennes-consommateurs-vendeur-et-addictologue-temoignent_59607101.html
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( Rédacteur en chef spécialisé en CBD )
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