Cannabidiol, besser bekannt unter der Abkürzung CBD, ist ein Molekül, das in der Cannabispflanze vorkommt. Im Gegensatz zu THC, das psychoaktive Wirkungen hat und in Frankreich illegal ist, ist CBD legal und verursacht weder Euphorie noch Halluzinationen. Dennoch bestehen weiterhin Fragen hinsichtlich seiner Sicherheit und möglicher Wechselwirkungen mit anderen Substanzen. In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Aspekte von CBD und versuchen, die Frage zu beantworten: Ist CBD gefährlich?
Die verschiedenen Hanfsorten und ihre Verwendung
- Es ist wichtig, die verschiedenen Hanfsorten aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften zu unterscheiden:
- Wellness-Hanf
- besteht hauptsächlich aus CBD. Sein THC-Gehalt darf 0,2 % nicht überschreiten. Er wird im Allgemeinen bei Stress, Schmerzen oder Schlafstörungen eingesetzt.
Medizinischer Hanf
wird von Ärzten verschrieben. Die Konzentration von CBD und THC variiert je nach zu behandelnder Erkrankung.
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ToggleHanf für den Freizeitgebrauch, allgemein bekannt als Cannabis, Gras oder Haschisch, enthält hohe Mengen an THC, einem psychoaktiven Molekül, das halluzinogene, euphorisierende und enthemmende Eigenschaften besitzt – mit dem Risiko von Vergiftungen und Abhängigkeit. Diese Droge ist in Frankreich illegal.
- Die rechtliche Unsicherheit bezüglich CBD am Steuer
- Die Gerichte haben CBD am Steuer verboten.
Der Kassationsgerichtshof fällte im Juni 2021 ein entsprechendes Urteil. Die rechtliche Unsicherheit bezüglich des Fahrens nach CBD-Konsum ist nun beseitigt. Vielen Fahrern wurde jahrelang der Führerschein entzogen, nachdem ein Speicheltest positiv auf Cannabis ausfiel, obwohl sie kein Cannabis konsumiert hatten. Sie hatten jedoch CBD konsumiert, das Spuren von THC enthält.
Das Aufkommen neuer Cannabisderivate und deren Verbot Hexahydrocannabinol (HHC) und zwei seiner Derivate, HHC-Acetat und Hexahydroxycannabiphorol, stehen laut der französischen Arzneimittelbehörde ANSM (Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten) nun auf der Liste der Betäubungsmittel und sind daher in Frankreich verboten. HHC, das zuvor in CBD-Shops und online in Form von Blüten, Öl, Bonbons oder Harz frei erhältlich war, ist nun – ebenso wie seine Derivate – verboten. Herstellung, Verkauf und Konsum sind in Frankreich somit untersagt.
Im Gegensatz zu CBD hat HHC psychoaktive Wirkungen, die mit denen eines herkömmlichen Joints vergleichbar sind. Die Behörden haben es nun als Betäubungsmittel eingestuft und Verkauf und Konsum verboten.
- Welche potenziellen Gefahren birgt CBD?
- CBD gilt allgemein als sicher und wird von den meisten Menschen gut vertragen. Es können jedoch Nebenwirkungen auftreten, wie zum Beispiel:
- Müdigkeit
