Laut dieser Quelle ist das Endocannabinoid-System ein Komplex aus CB1- und CB2-Membranrezeptoren, Liganden und Enzymen, die für die Synthese und den Abbau dieser Moleküle verantwortlich sind. Es gewährleistet einerseits die ordnungsgemäße Funktion verschiedener lebenswichtiger biologischer Systeme in unserem Körper und trägt andererseits dazu bei, das Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen und ihn in einem optimalen Zustand zu erhalten. Viele Wissenschaftler argumentieren jedoch, dass Erkrankungen wie Migräne, Fibromyalgie und Reizdarmsyndrom latent auf einen Defekt des Endocannabinoid-Systems zurückzuführen sind. Was genau ist also ein klinischer Endocannabinoid-Mangel (CECD)? Inhaltsverzeichnis Das Endocannabinoid-System verstehen Fokus auf den klinischen Endocannabinoid-Mangel Das Endocannabinoid-System verstehen Eins nach dem anderen! Zunächst ist es wichtig zu erklären, was das Endocannabinoid-System ist, insbesondere seine Zusammensetzung und seine Rolle im menschlichen Körper. Wie bereits erwähnt, bezeichnet das Endocannabinoid-System eine Gruppe von CB1- und CB2-Membranrezeptoren, Liganden und Enzymen, die für die Synthese und den Abbau dieser Moleküle verantwortlich sind. Sie fragen sich nun wahrscheinlich, wozu diese bekannten CB1- und CB2-Rezeptoren dienen. Vereinfacht gesagt, fungieren sie als Zugangspunkte für Cannabinoide (sowohl körpereigene als auch körpereigene), um mit dem Endocannabinoid-System zu interagieren. Wo genau befinden sich diese Rezeptoren? CB1-Rezeptoren: Sie kommen hauptsächlich im zentralen Nervensystem vor, aber auch (in geringer Anzahl) im peripheren Nervensystem. Im zentralen Nervensystem befinden sie sich vor allem im Hippocampus, im assoziativen Kortex, im Kleinhirn, in den Basalganglien und im Rückenmark. Im peripheren Nervensystem… Es findet sich in der Lunge, im Magen-Darm-Trakt, in der Gebärmutter und in den Hoden. Bemerkenswert ist, dass CB1-Rezeptoren im Hypothalamus, Thalamus und Hirnstamm weniger häufig vorkommen, obwohl sie dort vermutlich eine wichtige Rolle spielen. Man geht davon aus, dass die euphorisierende und krampflösende Wirkung von Cannabis auf diese Rezeptoren zurückzuführen ist.
CB2-Rezeptoren: Diese Rezeptoren finden sich in verschiedenen Teilen des Immunsystems, insbesondere in der Milz. Sie sind vermutlich für die entzündungshemmende und möglicherweise auch für andere therapeutische Wirkungen von Cannabis verantwortlich. Zudem scheinen sie bestimmte neurophysiologische Prozesse im Gehirn zu beeinflussen.
- Nachdem wir uns nun mit dem Endocannabinoid-System befasst haben, ist Ihnen seine große Bedeutung bewusst geworden. Doch was passiert, wenn eine seiner Komponenten defekt ist? Fokus auf den klinischen Endocannabinoid-Mangel
Zunächst ist es wichtig, die Grundlagen zu klären. Unter welchen Umständen spricht man von einem klinischen Endocannabinoid-Mangel? Zum einen, wenn der menschliche Körper einen Mangel an Endocannabinoiden feststellt. Andererseits, wenn Rezeptoren fehlen oder defekt sind, spricht man von
CECD wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, das Gleichgewicht seiner physiologischen Systeme aufrechtzuerhalten. Dies kann wiederum zu bestimmten Erkrankungen führen. Welche Erkrankungen sind das? Dr. Ethan Russo, ein Cannabinoidforscher, weist in einer 2004 veröffentlichten Studie* darauf hin, dass ein Mangel an Cannabinoiden Folgendes verursachen kann: Migräne Dr. Russo führt aus, dass Anandamid (AEA) an der Serotoninproduktion und Schmerzmodulation beteiligt ist. Aus diesem Grund vermutet er, dass ein hoher Serotoninspiegel zu Migräne beitragen kann. Demnach könnte ein Mangel an Anandamid aufgrund einer gestörten Serotoninregulation Migräne begünstigen.
- Reizdarmsyndrom (RDS): Studien haben gezeigt, dass Menschen mit RDS erhöhte Serotoninwerte im Blut aufweisen. Wie bereits erwähnt, sind hohe Serotoninwerte für den Körper nicht vorteilhaft. Fibromyalgie: Nozizeptoren sind für die Schmerzwahrnehmung und die Weiterleitung des Signals an das Gehirn verantwortlich. Dr. Russo ist der Ansicht, dass das Endocannabinoid-System die Schmerzschwelle reguliert. Fehlt diese Regulation, können chronische Schmerzen entstehen. Die Studie betont, dass Cannabinoide die Fähigkeit besitzen, spinale, periphere und gastrointestinale Mechanismen zu blockieren, die Schmerzen fördern. Die Forschung zu einem klinischen Endocannabinoid-Mangel und seinen potenziellen Folgen ist jedoch sehr begrenzt. Dennoch hat sich der Wissensstand zu diesem Thema seit 2004 stetig erweitert. So werden neben den bereits erwähnten Erkrankungen wie Migräne, Reizdarmsyndrom und Fibromyalgie auch Alzheimer und Parkinson möglicherweise mit einem Endocannabinoid-Mangel in Verbindung gebracht. Wir hoffen weiterhin auf eine koordinierte, nicht individuelle Studie mehrerer Forscher. Dies würde es ermöglichen, den klinischen Endocannabinoid-Mangel sowie die von ihm verursachten Krankheiten klar zu definieren und darzustellen. Letztendlich könnte dies zur Entwicklung wirksamer Therapien führen, um das Leiden der Patienten zu lindern. Bis dahin lädt CBD.FR Sie ein, die vielfältigen Möglichkeiten von CBD zu entdecken.Hochwertige, biologische CBD-Öle, die in Frankreich sehr beliebt sind!
