Vereinigte Staaten: Auf dem Weg zu einer sicheren Regulierung von CBD!

regulation-cbd-usa

Ein Unterausschuss des US-Kongresses untersuchte kürzlich die mangelnden Fortschritte der FDA bei der Regulierung von Cannabidiol (CBD) für den rezeptfreien Verkauf. Abgeordnete kritisierten die Behörde scharf für ihre Untätigkeit und forderten ein schnelles Eingreifen, um die Sicherheit und Rechtmäßigkeit von CBD-Produkten zu gewährleisten. Ein Kongressunterausschuss hielt kürzlich eine Anhörung zur CBD-Regulierung ab. Die Debatte um die CBD-Regulierung verschärfte sich, als ein US-Kongressunterausschuss eine Anhörung mit dem Titel „Hanf in der modernen Welt: Jahrelanges Warten auf FDA-Maßnahmen“ abhielt. Die Mitglieder dieses Unterausschusses warfen der FDA vor, bei der Regulierung von aus Hanf gewonnenem CBD nicht schnell genug zu handeln, und forderten die Behörde nachdrücklich auf, konkrete Schritte zum Schutz der Verbraucher zu unternehmen. Bedenken hinsichtlich der Qualität und Sicherheit von CBD-Produkten standen im Mittelpunkt der Diskussionen. Abgeordnete deckten auf, dass viele Produkte schwankende Cannabidiol-Werte und sogar schädliche Verunreinigungen enthalten. Sie hoben außerdem Mängel bei der Kennzeichnung und Reinheit der auf dem Markt erhältlichen CBD-Produkte hervor. Während der Anhörung übte die Vorsitzende des Unterausschusses scharfe Kritik an der FDA. Sie erklärte, Cannabidiol müsse von der Liste der kontrollierten Substanzen gestrichen und von der Bundesregierung als Nahrungsergänzungsmittel reguliert werden. Ihrer Ansicht nach stelle das Nichthandeln der FDA ein Risiko für die öffentliche Gesundheit dar, da Verbraucher nicht immer die Möglichkeit hätten, die Reinheit oder tatsächliche Qualität des CBD in den gekauften Produkten zu überprüfen. Unabhängige Studien haben die Bedenken von Gesetzgebern bestätigt. So zeigte eine 2017 im Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie, dass nur 35 % der getesteten CBD-Produkte hinsichtlich ihres Cannabidiol-Gehalts korrekt deklariert waren. Darüber hinaus enthielten einige Produkte THC, den psychoaktiven Wirkstoff in Cannabis, der insbesondere für Kinder ein Gesundheitsrisiko darstellen kann. Eine neuere Studie, die 2022 im Journal of Cannabis Research veröffentlicht wurde, ergab, dass 37 % der getesteten CBD-Produkte einen niedrigeren CBD-Gehalt aufwiesen als auf dem Etikett angegeben, während 25 % einen höheren Gehalt aufwiesen. All diese Ergebnisse geben Anlass zur Sorge hinsichtlich der Qualität und Zuverlässigkeit der auf dem Markt erhältlichen CBD-Produkte. Ein Teil des Problems liegt in der unklaren Rechtslage von CBD in den Vereinigten Staaten. Obwohl der Farm Bill von 2018 Hanf mit einem THC-Gehalt von mindestens 0,3 % legalisierte, verbietet der Bundeslebensmittel-, Arzneimittel- und Kosmetikgesetz den rezeptfreien Verkauf von Wirkstoffen, die in Arzneimitteln enthalten sind. Da Cannabidiol der Wirkstoff in Epidiolex ist, das 2018 von der FDA zugelassen wurde, ist der rezeptfreie Verkauf technisch gesehen illegal.

Lire cet article :  Warum sollte man CBD-Öl unter die Zunge nehmen?

Quelle:

https://www.fda.gov/consumers/consumer-updates/what-you-need-know-and-what-were-working-find-out-about-products-containing-cannabis-or-cannabis

Notez cet article
( Rédacteur en chef spécialisé en CBD )
Vous avez aimé cet article ?
Partager sur Facebook
Partager sur Twitter
Partager sur Linkedin
Partager sur Pinterest
Suche