Angst ist ein weit verbreitetes psychisches Problem, von dem Millionen Menschen weltweit betroffen sind. Es gibt viele Lösungsansätze, um damit umzugehen, manche natürlicher als andere. In diesem Artikel vergleichen wir CBD (Cannabidiol) mit Anxiolytikawie Diazepam und Lorazepam.
Sommaire
ToggleAngst verstehen und ihre Auswirkungen auf unseren Alltag
Angst kann sich in verschiedenen Formen äußern, z. B. in Panikattacken, chronischem Stress, Schlafstörungen oder Essstörungen. Sie hängt oft mit einer Reihe von Faktoren zusammen, wie z. B. Arbeit, sozialen Beziehungen, finanziellen Problemen usw. Wenn Angst zu anhaltend und allgegenwärtig wird, kann sie unsere Lebensqualität und unser allgemeines Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, Wege zu finden, sie zu bewältigen und zu kontrollieren.
Traditionelle Anxiolytika: Diazepam und Lorazepam
Anxiolytika sind Medikamente, die zur Behandlung bestimmter Angstsymptome eingesetzt werden. Sie wirken, indem sie die Wirkung bestimmter Neurotransmitter im Gehirn modulieren, insbesondere von GABA, das für die Regulierung der neuronalen Erregbarkeit verantwortlich ist.
Diazepam Diazepam ist ein Medikament aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wird häufig zur Behandlung von Angstzuständen, Schlafstörungen, Krampfanfällen und vielen anderen Erkrankungen verschrieben. Diazepam verstärkt die Wirkung von GABA, wodurch die Nervenaktivität im Gehirn reduziert und ein Gefühl der Entspannung und Ruhe gefördert wird.
Lorazepam
Lorazepam, ebenfalls ein Benzodiazepin, wird häufig zur Behandlung von Angstzuständen, Krampfanfällen und Schlafstörungen eingesetzt. Wie Diazepam verstärkt es die hemmende Wirkung von GABA auf die neuronale Aktivität und bewirkt so Sedierung und Ruhe.
Beide Medikamente haben jedoch erhebliche Nachteile. Regelmäßiger Gebrauch kann zu körperlicher und psychischer Abhängigkeit sowie zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Schwindel und Gedächtnisproblemen führen. Zudem kann eine längere Anwendung zu einer Toleranzentwicklung führen, sodass immer höhere Dosen erforderlich sind, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
CBD: Eine natürliche Alternative zu Anxiolytika
Angesichts der Risiken, die mit herkömmlichen Anxiolytika verbunden sind, erscheint CBD (Cannabidiol) als vielversprechende natürliche Alternative für Menschen mit Angstzuständen. CBD ist einer der vielen Bestandteile der Cannabispflanze, erzeugt aber im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) kein Rauschgefühl. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die angstlösenden Eigenschaften von CBD, die auf verschiedene Wirkmechanismen zurückzuführen sein könnten:
- Regulation des Endocannabinoid-Systems: CBD interagiert mit den CB1- und CB2-Rezeptoren im Körper, die an der Regulation von Nerven- und Immunfunktionen beteiligt sind.
- Modulation von Serotonin: CBD wirkt teilweise als inverser allosterischer Modulator bestimmter Untereinheiten des 5-HT1A-Serotoninrezeptors, eines Neurotransmitters, der Stimmung und Angstzustände reguliert.
- Neuroprotektion: CBD kann Nervenzellen, die durch oxidativen Stress geschädigt sind, schützen und die Neurogenese im Hippocampus fördern, einer Hirnregion, die für die Bewältigung von Angstzuständen und das Gedächtnis entscheidend ist. Mehrere Vorstudien an Menschen und Tieren lieferten vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich der Wirksamkeit von CBD bei der Linderung verschiedener Angstsymptome wie Muskelverspannungen, Herzklopfen und innerer Unruhe. Darüber hinaus scheint CBD im Allgemeinen gut verträglich zu sein und weist ein deutlich günstigeres Nebenwirkungsprofil als Benzodiazepine auf.
Wie wendet man CBD gegen Angstzustände an? CBD kann in verschiedenen Formen konsumiert werden, z. B. als Öl, Kapseln, Kristalle oder E-Liquid für E-Zigaretten. Jede Anwendungsform hat ihre eigenen Vor- und Nachteile in Bezug auf Wirkungsgeschwindigkeit, Bioverfügbarkeit und Wirkungsdauer. Um die angstlösende Wirkung von CBD optimal zu nutzen, ist es wichtig, die Dosierungsempfehlungen zu beachten. Es wird generell empfohlen, mit einer niedrigen Dosis (z. B. 5 bis 10 mg pro Tag) zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen, bis die gewünschte Linderung eintritt. Die optimale Dosis variiert von Person zu Person und hängt insbesondere von Gewicht, Alter, CBD-Empfindlichkeit und dem Schweregrad der Symptome ab.
Wichtig ist es, Qualitätsprodukte aus biologisch angebautem Hanf zu wählen, die frei von Pestiziden, Schwermetallen und Lösungsmittelrückständen sind. Die Rückverfolgbarkeit und Sicherheit von CBD-Produkten werden durch ein Analysezertifikat eines unabhängigen Labors gewährleistet.
Kurz gesagt: CBDCBD könnte für Menschen mit Angststörungen eine interessante Alternative zu herkömmlichen Anxiolytika wie Diazepam oder Lorazepam darstellen. Allerdings sind weitere Studien erforderlich, um die Wirkmechanismen von CBD besser zu verstehen, Dosierungsempfehlungen zu präzisieren und sein langfristiges therapeutisches Potenzial zu bewerten.


