Die Cannabinoidforschung schreitet voran. Regelmäßig werden neue Substanzen entdeckt und in verschiedenen Bereichen, darunter Lebensmittel und Kosmetik, eingesetzt. Im Hinblick auf Letzteres bleibt jedoch eine Frage offen: Können Cannabinoide über die Haut ? Wir gehen dieser Frage im Folgenden genauer nach!
Zusammenfassung
UmschaltenDie Zusammenfassung
- Cannabinoide: Methoden der Anwendung auf der Haut
- Nutzen von Cannabinoiden bei dermatologischen Erkrankungen
Cannabinoide: Methoden der Anwendung auf der Haut
Wenn Sie einen CBD-wie CBD.FR besuchen, um ein Cannabinoid-Produkt zur äußerlichen Anwendung zu kaufen, haben Sie natürlich viele Fragen. Eine davon ist, ob die Cannabinoide im Produkt die Haut durchdringen. Eine andere ist, welchen Weg sie nach dem Eindringen nehmen.
Streng genommen können Cannabinoide manchmal durch die Haut dringen, manchmal aber auch nicht. Verwirrt? Verständlich! Wir erklären es Ihnen. Es kommt ganz darauf an, wie das Produkt angewendet wird, wie vom Hersteller angegeben. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels haben wir zwei Hauptmethoden identifiziert.
Zum einen gibt esdie topische Anwendung. Was ist das? Es handelt sich um die Methode, die bei Produkten wie Cremes, Salben und anderen Kosmetika angewendet wird, die in die Epidermis (die oberen Hautschichten) einmassiert werden. Wie Sie sich vielleicht schon gedacht haben, bleiben die Cannabinoide an der Oberfläche. Anders ausgedrückt: Sie gelangen weder in den Blutkreislauf noch in die darunter liegende Dermis.
Andererseits gibt esdie transdermale Anwendung. Was ist damit gemeint? Dies ist die andere Anwendungsmethode, das genaue Gegenteil der zuvor beschriebenen. Hierbei werden die Cannabinoide so verabreicht, dass sie die oberen Hautschichten durchdringen und in den Blutkreislauf gelangen können. Typischerweise werden hierfür Gele verwendet. Studien* zeigen, dass CBD, wenn es über ein transdermales Gel, leicht in den Blutkreislauf gelangt und den Plasmaspiegel des Cannabinoids erhöht.
Ähnlich wie CBD THC offenbar auch. Zumindest legt das dieser Artikel nahe. Laut Artikeldie transdermale Anwendung von Delta-8-THC (einer stabileren Form als Delta-9-THC) eine bessere Aufnahme des Cannabinoids in den Blutkreislauf innerhalb von 24 Stunden.
Aus dem oben Gesagten lässt sich schließen, Cannabinoide über die Haut aufgenommen werden können, insbesondere bei transdermaler Anwendung. Obwohl die Forschung in diesem Bereich noch relativ begrenzt ist, stellt dies eine vielversprechende Methode dar, den Verdauungstrakt zu umgehen und Cannabinoide direkt in den Blutkreislauf zu transportieren.
Da wir über die Haut sprechen, wäre es interessant, denBeitrag von Cannabinoidenim Zusammenhang mit bestimmten dermatologischen Problemen zu beleuchten.
Nutzen von Cannabinoiden bei dermatologischen Erkrankungen
Angesichts der Vielzahl an Cannabinoiden ist eine Einzelfallanalyse nicht möglich. Wir können also nicht jedes Molekül einzeln untersuchen, um seinen Beitrag zur Lösung spezifischer dermatologischer Probleme aufzuzeigen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf zwei Dinge: Erstens auf die Hervorhebung einiger Forschungsergebnisse und zweitens auf die Vorstellung von CBD-Produkten, die speziell für diese Art von Problemen entwickelt wurden.
Tatsächlich befassen sich zahlreiche Studien mit den Auswirkungen von Cannabinoiden auf verschiedene Hauterkrankungen. Betrachten wir einige Beispiele. Da ist zunächst diese Studie**, die im Journal of Dermatological Science. Sie berichtet über die Wirkung dieser Moleküle gegen die Hyperproliferation von Keratinozyten (die mit geröteter, schuppiger Haut einhergeht). Bei dieser Erkrankung greift das Immunsystem gesunde Hautzellen an. Dadurch sammeln sich Hautzellen auf der Hautoberfläche an. In diesem Zusammenhang hebt die Studie hervor, dass THC, CBN, CBD und CBG diese Keratinozytenproduktion hemmen und der Haut helfen können, ihr Gleichgewicht wiederzuerlangen.
Andererseits gibt es diese im „ Journal of Clinical Investigation“. Sie untersucht die Wirkung von CBD auf menschliche Sebozyten, Zellen, die überschüssigen Talg produzieren. Das Ergebnis? Cannabinoide könnten die normale Funktion dieser Zellen unterstützen, indem sie auf die Rezeptoren TRPV4 und A2A einwirken.
Nachdem wir diese beiden Studien/Forschungsarbeiten zum Beitrag von Cannabinoiden bei dermatologischen Erkrankungen besprochen haben, wollen wir uns nun einigen verwandten Produkten von CBD.FR zuwenden.
Für weitere Produkte zur Lösung bestimmter dermatologischer Problemeempfehlen wir Ihnen, unsere Kategorie für CBD-Kosmetik.
Referenzen:
- *ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6275223/
- **sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092318110600315X
- ***ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4151231/
- ****sciencedirect.com/science/article/pii/037851738890052X
Mitbegründer von CBD.fr
Julien Cordobes ist der Herausgeber von CBD.fr. Geboren 1978 in der Region Paris, absolvierte er zunächst eine Ausbildung im E-Commerce, bevor er sich natürlichen Gesundheitsansätzen zuwandte – eine doppelte Perspektive, die heute seine Art, über Cannabidiol zu schreiben, prägt: Er liest die wissenschaftliche Literatur so, wie sie ist, ohne die Schlussfolgerungen zu verfestigen, und präsentiert sie in einer Sprache, die jeder versteht.
Er entdeckte CBD zu einer Zeit, als sich der französische Markt schneller entwickelte als die verfügbaren Informationen. 2022 erwarb er CBD.fr und übernahm anschließend die redaktionelle Verantwortung für den Blog. Seitdem hat er zahlreiche Artikel über die tägliche Anwendung von CBD, die Interpretation von Laboranalysen, die Entwicklung des rechtlichen Rahmens und Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung veröffentlicht.
