In den meisten unserer Artikel stützen wir uns auf die Position der WHO, um zu bestätigen, dass Cannabidiol (CBD) für Konsumenten unbedenklich ist. Dennoch war es uns wichtig, Ihnen ein umfassendes Originaldokument dieser renommierten Institution zu diesem Thema anzubieten. So können Sie die Position der WHO zu CBD besser verstehen. Wir haben außerdem eine externe Studie beigefügt, die diese Aussage untermauert. InhaltsverzeichnisWas die WHO über CBD denkt
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ToggleExterne und ergänzende Expertise
- Was die WHO über CBD denkt
- Die Position der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu CBD ist in der Tat sehr präzise und eindeutig. Laut einem Bericht des WHO-Expertenausschusses für Drogenabhängigkeit birgt der Konsum dieses Cannabinoids kein Risiko für die öffentliche Gesundheit. In diesem Sinne betonen die Autoren des Berichts, dass Cannabidiol „kein Missbrauchspotenzial“ besitzt. Weiterhin stellen sie fest, dass „CBD im Allgemeinen gut verträglich ist und ein gutes Sicherheitsprofil aufweist“. Diese Aussagen könnten jeglichen Verdacht gegen das Molekül ausräumen, insbesondere hinsichtlich seiner angeblichen psychotropen Wirkung, die in Wirklichkeit auf THC zurückzuführen wäre und den zulässigen Grenzwert überschreiten würde.
Darüber hinaus bestätigen die Experten der WHO nicht nur die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Substanz, sondern gehen noch viel weiter. Sie betonen, dass dieser Wirkstoff therapeutische Wirkungen hat. In diesem Zusammenhang führen sie aus, dass CBD sich als wirksame Behandlungsmethode bei Epilepsie erwiesen hat. Weiterhin fügen die WHO-Wissenschaftler hinzu, dass es erste Hinweise darauf gibt, dass CBD auch bei einer Reihe anderer Erkrankungen hilfreich sein könnte. Unter den genannten Erkrankungen finden sich beispielsweise Parkinson, Psychosen und Alzheimer. Um jegliche Zweifel auszuräumen, kommen sie zu dem Schluss, dass „es keine Hinweise auf einen Freizeitkonsum von CBD oder auf gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit der Verwendung von reinem CBD gibt“.
Wir laden Sie daher ein, ihren Bericht unten zu lesen. Sie können ihn auch herunterladen und offline lesen.
Externe und ergänzende Expertise
Tatsächlich haben wir in der Einleitung zu diesem Beitrag angekündigt, dass wir uns auf eine externe Studie konzentrieren werden.
Diese Studie steht im Einklang mit der Position der WHO zur Sicherheit und Gesundheit von Cannabidiol.Sie bestätigt außerdem, dass von CBD kein Toxizitätsrisiko ausgeht.
Tatsächlich nahmen von August 2020 bis Februar 2021 839 Verbraucher an einer Studie teil, die von 12 Unternehmen im Auftrag der FDA durchgeführt und konzipiert wurde. Die klinischen Untersuchungen dauerten sieben Monate. Studienleiter Jeff Lombardo, PharmD, BCOP, teilt seine Gedanken dazu mit.
„Unser Hauptziel in dieser Studie ist es, die potenziellen Auswirkungen auf die Leber von Erwachsenen zu beobachten, die CBD aus Hanf über mindestens 60 Tage oral einnehmen. Die bisherigen Beobachtungen liefern bei keinem der Teilnehmer klinische Hinweise auf eine Lebererkrankung. Wir stellten bei weniger als 10 Prozent der Konsumenten, unabhängig von Alter, Produktzusammensetzung, Darreichungsform und konsumierter Menge, leichte, klinisch unbedeutende Erhöhungen der Leberfunktionswerte fest. Drei der 839 Teilnehmer wiesen normale ALT-Werte auf. Diese drei Personen nehmen verschreibungspflichtige Medikamente ein, die bekanntermaßen die Leberenzymwerte erhöhen. Wir untersuchen derzeit, ob diese Medikamente oder andere Faktoren zu diesen abweichenden Werten beitragen.“
Am Ende der Studie wurden bei den 839 Teilnehmern keine Anzeichen einer Lebererkrankung festgestellt. Auch die Häufigkeit erhöhter Leberfunktionswerte war im Vergleich zu einer Bevölkerung mit ähnlicher Krankheitshäufigkeit nicht erhöht. Daher scheinen Bedenken hinsichtlich einer möglichen Lebertoxizität von CBD ausgeräumt.
Diese Studie sollte jedoch nicht zu hohen täglichen CBD-Dosen anregen. Denn eine andere Studie, die in einem Artikel in Clinical Pharmacology & Therapeutics erwähnt wird, warnt davor. Tatsächlich zeigten die Ergebnisse einer randomisierten, kontrollierten Studie mit gesunden Erwachsenen, dass die tägliche Einnahme von 1500 mg CBD über 3,5 Wochen Leberschäden verursachte. Konsumenten sollten sich daher an normale und angemessene Tagesdosen halten. Trotz dieser Warnung bleibt festzuhalten, dass CBD bei Einnahme der empfohlenen Dosis Patienten mit chronischen Lebererkrankungen wie Autoimmunhepatitis (AIH) helfen kann. Eine Studie über die Auswirkungen des CBD-Konsums auf 371 Patienten mit Autoimmunhepatitis (AIH) zeigt, dass 25 % der AIH-Patienten CBD gegen Schmerzen, Schlaflosigkeit und Müdigkeit einnahmen.
- Referenzen:
- https://www.newsweed.fr/cbd-oms-risque-sante-abus/
- https://www.who.int/features/qa/cannabidiol/fr/