In diesem Artikel präsentieren wir eine einzigartige Geschichte: die eines Kindes, das angeblich durch CBD von einem Tumor gerettet wurde. Diese Geschichte dient als Ausgangspunkt für die Erforschung einer komplexen Krankheit, die immer mehr Kinder betrifft. Anschließend beleuchten wir das wachsende Interesse an Cannabidiol.
Sommaire
ToggleDie Studie von Professor Richard Grundy
Die Geschichte in Kürze
Wir befinden uns in England. Der vierjährige William Frost leidet an einem seltenen Hirntumor, der ihn langsam zerstört. Nach einer Untersuchung im Jahr 2014 zeigte ein MRT einen seltenen, bösartigen Tumor von der Größe eines Golfballs in Williams Gehirn. Die Ärzte entschieden sich für konventionelle, aggressive Behandlungsmethoden, um ihn zu retten. Nichts half. Sie versuchten eine Operation, aber es gab keine Besserung. Der kleine Junge schwand langsam dahin. Als letzten Ausweg wurde eine Chemotherapie versucht, jedoch ohne Erfolg. Diese Behandlungen führten auch zu einer Lähmung. Der Tumor schien sich zurückzuziehen, kehrte dann aber mit neuer Kraft zurück. Die Ärzte teilten mit, dass das Kind sterben würde, da keine Behandlung anschlug. Die Eltern des Jungen wollten ihn nicht mitten im Leben verlieren. Er war erst vier Jahre alt! Deshalb beschlossen sie, eine Behandlung mit CBD-Öl, einem aus Cannabis gewonnenen Öl, zu versuchen, da sie gehört hatten, dass es helfen könnte. Die Mutter erklärte:
„Wir haben uns entschieden, außerhalb des Gesundheitssystems nach einer Behandlung zu suchen und haben Cannabidiol (CBD) erhalten.“Es folgten sechs Monate Behandlung: eine ketogene Diät (sehr kohlenhydratarm) und die Gabe von CBD. Die Eltern bemerkten als Erstes eine Verbesserung von Williams Zustand. Der Tumor war geschrumpft und wuchs nicht mehr. Die Mutter sagte erneut:
Sie schloss:
„Das CBD, das William zusammen mit der ketogenen Diät erhielt, hatte einen bemerkenswerten Einfluss auf seine Genesung.“ Diese Geschichte gibt uns Anlass, das Thema Krebs und insbesondere Hirntumore erneut zu beleuchten.
Einige Statistiken zu diesem Tumor: Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit fordern Hirntumore fast täglich Opfer unter unseren Kindern und jüngeren Geschwistern. In England beispielsweise wird jährlich bei etwa 1.750 Menschen unter 18 Jahren Krebs diagnostiziert. Rund 400 davon sind Hirn- und Rückenmarkstumoren. Es ist erwähnenswert, dass dieser Tumor die häufigste Todesursache in diesem Land ist.
Dieser alarmierende Befund wirft ernsthafte Fragen zu den derzeitigen Standardtherapien auf, insbesondere zu deren Wirksamkeit bei solch aggressiven Erkrankungen. Hochwertige Behandlungen sind dringend erforderlich, um Leben zu retten. Und wir stehen mit dieser Ansicht nicht allein. Der leitende Forscher, Professor Richard Grundy vom Kinderhirntumorzentrum der Universität Nottingham, teilt diese Meinung. Er erklärte:
„Neue Behandlungsmethoden für Hirntumoren bei Kindern sind dringend notwendig, um die Lebensqualität von Patienten mit bösartigen Hirntumoren zu verlängern und zu verbessern. Daher freuen wir uns sehr, die Wirkung von Cannabidiol (CBD) auf Hirntumorzellen zu untersuchen.“
Studie von Professor Richard Grundy
Es wäre zweifellos eine der führenden Studien ihrer Art. Doch was ist ihr Zweck? Woraus besteht sie genau? Ziel ist es, festzustellen, ob CBD Tumore verkleinert. Um dies zu erreichen, wenden die Forscher ein spezifisches Verfahren an. Zellen verschiedener Hirntumore werden unter Laborbedingungen kultiviert. Einige werden mit Cannabidiol-Molekülen, andere ohne kultiviert. Anschließend vergleichen sie die beiden Proben mithilfe einer Zellfärbetechnik. Dadurch können sie beobachten, ob sich die Zellen teilen und absterben. Professor Grundy hat diesbezüglich bereits die Erwartungen der Forscher dargelegt.
„Wir gehen davon aus, dass die Zellen – sowohl die Hirntumorzellen als auch die gesunden Hirnzellen – unter unseren Standardbedingungen gesund sind und sich aktiv teilen. Wir erwarten, dass die in Cannabidiol kultivierten gesunden Hirnzellen gesund bleiben.“ Wir erwarten jedoch, dass die in Cannabidiol kultivierten Hirntumorzellen ihr Wachstum einstellen und absterben.
- Referenzen