Zahlreiche Abgeordnete beider Parteien im US-Kongress haben einen wichtigen Gesetzesentwurf zur Aktualisierung der Vorschriften für CBD, einen aus Hanf gewonnenen Wirkstoff, eingebracht. Ziel des Gesetzes ist es, dieses Produkt der FDA-Regulierung zu unterstellen, ähnlich wie andere legale Produkte in Nahrungsergänzungsmitteln, Lebensmitteln und Getränken. Diese wichtige Maßnahme wurde begrüßt, da sie Verbraucher schützt, Hanfproduzenten unterstützt und gleichzeitig einen regulierten und florierenden Markt fördert. Warum wurde der „Hemp Access and Consumer Safety Act“ (Gesetz für den Zugang zu Hanf und Verbrauchersicherheit) vorgeschlagen? CBD, ein aus Hanf gewonnener Wirkstoff, erfreut sich in den letzten Jahrzehnten zunehmender Beliebtheit. Tausende von Verbrauchern im ganzen Land haben Zugang zu einer Vielzahl von Produkten, die dieses Molekül enthalten. Die derzeitigen Vorschriften bieten jedoch keine klaren Richtlinien hinsichtlich Sicherheit und Kennzeichnung, was sowohl bei Verbrauchern als auch bei Herstellern Bedenken hervorruft. Um dieser Situation zu begegnen, brachte eine überparteiliche Gruppe von Abgeordneten den „Hemp Access and Consumer Safety Act“ ein. Dieses Gesetz zielt darauf ab, CBD, gewonnen aus Hanf, unter der Aufsicht der FDA zu regulieren. Seit der Legalisierung von Hanfanbau und -verkauf durch den Farm Bill 2018 ist der Markt mit CBD-Produkten aus Hanf überschwemmt worden. Trotzdem herrscht aufgrund fehlender klarer FDA-Vorschriften Unsicherheit bei Verbrauchern und Herstellern hinsichtlich der Sicherheit dieser Produkte. Das geltende Lebensmittel-, Arzneimittel- und Kosmetikgesetz verbietet zwar die Einführung neuer Lebensmittelzutaten, sieht aber Ausnahmen vor. Bislang wurde CBD aus Hanf nicht von dieser Regelung ausgenommen, wodurch sich die Hersteller in einer regulatorischen Grauzone befinden.
Um dem Mangel an Regulierung entgegenzuwirken, brachten zahlreiche Abgeordnete den „Hemp Access and Consumer Safety Act“ ein.
Dieser Gesetzesentwurf zielt darauf ab, die legale Verwendung von aus Hanf gewonnenen CBD-Produkten in Nahrungsergänzungsmitteln, Lebensmitteln und Getränken zu ermöglichen, analog zu den bestehenden Bundesvorschriften für Lebensmittel, Arzneimittel und Kosmetika.
Dies würde der FDA die Befugnis geben, aus Hanf gewonnenes CBD genauso zu regulieren wie andere zugelassene Lebensmittelzutaten. Der Gesetzesentwurf hat breite Unterstützung von verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Akteuren erhalten. So haben beispielsweise die Senatoren Ron Wyden, Rand Paul und Jeff Merkley sowie der Abgeordnete Earl Blumenauer ihre Überzeugung geäußert, dass diese Regulierung unerlässlich ist, um Verbraucher zu schützen und Hanfproduzenten zu unterstützen. Auch Jonathan Miller, General Counsel des U.S. Roundtable on Hemp, lobte diese Maßnahme als Möglichkeit, einen regulierten Markt zu schaffen und gleichzeitig die Verbrauchersicherheit zu gewährleisten. Der „Hemp Access and Consumer Safety Act“ stellt einen wichtigen Fortschritt in der Regulierung von aus Hanf gewonnenem CBD dar. Er legt klare Regeln fest, um die sichere Verwendung dieses Produkts zu gewährleisten.
Quelle: https://cannabis-cbd-info.com/hemp-access-consumer-safety-cbd
