CBD setzt seinen stetigen Aufstieg in Europa fort. Wie viele andere Länder des Kontinents hat auch die Slowakische Republik Cannabidiol (CBD) am 1. Mai 2021 offiziell von ihrer Liste der Betäubungsmittel gestrichen. Dies ist ein Erfolg sowohl für Patienten, die auf CBD angewiesen sind, als auch für Befürworter der Legalisierung von CBD in der Slowakei. Die Streichung von der Betäubungsmittelliste erfolgte nicht überraschend, sondern war ein langwieriger Prozess. Zusammenfassung: Die Europäische Union sagt JA zu CBD! Die Slowakei schließt sich der EU und der WHO an. Sie können sich freuen… Die Europäische Union sagt JA zu CBD! Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels betrachtet keines der 27 Länder der Europäischen Union CBD als Betäubungsmittel. Die Slowakei gehörte zu den wenigen Ländern, die hinterherhinkten. Tatsächlich stufte das Land Cannabidiol (CBD) im Jahr 2011 noch als Betäubungsmittel und psychotrope Substanz ein. Diese Entscheidung folgte der Zulassung von Sativex in Europa. Für diejenigen, die es noch nicht kennen: Es handelt sich um ein Medikament des britischen Pharmaunternehmens GW Pharmaceuticals. Es ist ein Mundspray, das sowohl CBD als auch THC enthält. Ursprünglich wurde es zur Linderung von Spastik (Muskelkrämpfen) bei Patienten mit Multipler Sklerose vermarktet. Mittlerweile wird es jedoch auch bei anderen Erkrankungen eingesetzt. Daher ist es in mehreren Ländern rezeptpflichtig erhältlich. Nach jahrelangem Verbot ist CBD nun in der Slowakei legal. Die Slowakei ist damit nicht mehr das letzte EU-Land, das den Konsum von CBD verboten hat, wie der slowakische Gesundheitsminister in einer Erklärung betonte.
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ToggleDie Slowakei ist das letzte Land in der Europäischen Union, in dem Cannabidiol (CBD) auf der Liste der Betäubungsmittel und psychotropen Substanzen steht. Wir schlagen vor, CBD von dieser Liste zu streichen. Das ist eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger. Cannabidiol hat keine psychoaktive Wirkung und macht nicht süchtig. Es geht hier keinesfalls um die Entkriminalisierung von Cannabis.
- Die Slowakei vertritt dieselbe Position wie die EU und die WHO.
- Wir erinnern uns noch gut an den Fall Kanavpe. Der EuGH, der Gerichtshof der Europäischen Union, urteilte, dass EU-Mitgliedstaaten den Vertrieb von CBD, das legal in einem anderen Mitgliedstaat hergestellt wird, nicht verbieten dürfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn CBD aus der gesamten Cannabispflanze (Cannabis sativa) gewonnen wird und nicht nur aus Fasern und Samen. Dieses Urteil verdeutlichte, dass der EuGH Cannabidiol nicht als Betäubungsmittel einstuft. Indem die Slowakei dieses Verbot aufrechterhielt, verstieß sie somit in gewissem Maße gegen EU-Recht. Die Streichung von der Liste der Betäubungsmittel ist daher eindeutig nur gerecht für CBD!
In diesem Sinne hat auch die WHO bereits ihre Position zu Cannabidiol dargelegt. Tatsächlich bekräftigte die höchste Autorität im Bereich der globalen Gesundheit, dass CBD ein gutes Sicherheitsprofil aufweist. Mit anderen Worten: Cannabidiol stellt kein Gesundheitsrisiko für Konsumenten dar. Dies machte die Einstufung von CBD als Betäubungsmittel für einige Slowaken unverständlich.
Sie können sich freuen… Denn wie erwartet gibt es Grund zum Feiern: CBD ist in der Slowakei legal. Dies bedeutet vielen slowakischen Bürgern sehr viel. Tatsächlich können fünf Millionen Slowaken nun legal und ohne Angst vor rechtlichen Konsequenzen auf Cannabidiol-Produkte zugreifen. Jana Bittó Cigániková, Mitglied der Liberalen Partei und damit Teil der Mehrheit im slowakischen Parlament, zeigte sich erfreut.
„Es hat sich gelohnt, dafür zu kämpfen und es zu erklären! Niemand hat sich gegen die Gesetzesänderung ausgesprochen“, sagte sie gegenüber Startitup. Sie fügte hinzu: „Die Slowakei hat es geschafft! CBD ist keine Droge mehr.“
Referenzen: https://www.newsweed.fr/vote-slovaquie-cbd-nest-plus-stupefiant-europe/https://professeur-cbd.com/mot/europe#1540